Allgemeine Geschäftsbedingungen
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge zwischen Joshua Holoman, handelnd unter „Branvia“ (nachfolgend „Auftragnehmer“), und seinen Geschäftskunden (nachfolgend „Kunde“). Die Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese AGB gelten für alle Angebote, Leistungen und Verträge des Auftragnehmers in den Bereichen Meta Ads, Brand-Scaling-Strategieberatung, Creative-Erstellung sowie Funnel-/Landingpage-Erstellung.
(2) Die Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmer (§ 14 BGB), juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern (§ 13 BGB) ist nicht vorgesehen.
(3) Entgegenstehende, abweichende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungen
(1) Gegenstand des Vertrags sind die jeweils im Angebot bzw. in der Auftragsbestätigung konkret beschriebenen Leistungen, insbesondere:
- Planung, Einrichtung, Betreuung und Optimierung von Werbekampagnen auf Meta-Plattformen (Facebook, Instagram);
- Strategieberatung zum Wachstum und zur Skalierung von Marken (Brand Scaling);
- Konzeption und Erstellung von Werbemitteln (Creatives), z. B. Bild- und Videoinhalte;
- Konzeption und Erstellung von Funnels und Landingpages.
(2) Der Auftragnehmer schuldet die fachgerechte Erbringung der vereinbarten Dienst- bzw. Werkleistungen. Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, handelt es sich um Dienstleistungen im Sinne der §§ 611 ff. BGB; ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg wird nicht geschuldet (siehe § 9).
(3) Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Leistungserbringung geeignete Dritte (Subunternehmer) einzusetzen.
§ 3 Angebot und Vertragsschluss
(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind.
(2) Der Vertrag kommt durch die Annahme des Angebots durch den Kunden und die Bestätigung durch den Auftragnehmer (in Textform, z. B. per E-Mail) zustande.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden
(1) Der Kunde stellt dem Auftragnehmer rechtzeitig alle zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Materialien, Inhalte, Marken-/Bildrechte und Zugänge (z. B. zu Werbekonten, Business-Manager, Website, Tracking-Tools) zur Verfügung.
(2) Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm bereitgestellten Inhalte und Produkte frei von Rechten Dritter sind und nicht gegen geltendes Recht verstoßen.
(3) Erforderliche Freigaben (z. B. von Creatives oder Kampagnen) erteilt der Kunde unverzüglich. Verzögerungen aufgrund unterlassener Mitwirkung gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.
(4) Das für Werbeschaltungen erforderliche Mediabudget (Werbekosten der Plattformen) trägt der Kunde und stellt es separat zur Verfügung; es ist nicht Bestandteil der Vergütung des Auftragnehmers.
§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen
(1) Die Vergütung richtet sich nach der individuellen Vereinbarung. Es können erfolgsabhängige Vergütungsmodelle (Performance-based) sowie kombinierte Modelle (Grundvergütung zzgl. erfolgsabhängiger Komponente) vereinbart werden.
(2) Sofern nicht anders vereinbart, verstehen sich alle Beträge als Nettobeträge. Eine etwaige gesetzliche Umsatzsteuer wird, soweit anwendbar, zusätzlich ausgewiesen. [Hinweis: Sollte die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG gelten, wird keine Umsatzsteuer berechnet.]
(3) Das Mediabudget ist gesondert vom Kunden zu tragen (§ 4 Abs. 4).
(4) Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von [14] Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen (§§ 286, 288 BGB).
§ 6 Vertragslaufzeit und Kündigung
(1) Soweit nicht abweichend vereinbart, beträgt die Mindestvertragslaufzeit 3 Monate, beginnend mit dem vereinbarten Leistungsbeginn.
(2) Der Vertrag verlängert sich nach Ablauf der Mindestlaufzeit auf unbestimmte Zeit, sofern er nicht mit einer Frist von [14] Tagen zum Ende der Mindestlaufzeit gekündigt wird. Danach kann der Vertrag von beiden Parteien mit einer Frist von [14] Tagen zum Monatsende in Textform gekündigt werden.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt.
(4) Kündigungen bedürfen der Textform (z. B. E-Mail).
§ 7 Nutzungs- und Urheberrechte
(1) An den vom Auftragnehmer erstellten Arbeitsergebnissen (z. B. Creatives, Landingpages, Konzepte) räumt der Auftragnehmer dem Kunden nach vollständiger Bezahlung der hierauf entfallenden Vergütung die für den vereinbarten Zweck erforderlichen Nutzungsrechte ein.
(2) Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben sämtliche Rechte beim Auftragnehmer.
(3) Der Auftragnehmer ist berechtigt, erstellte Arbeitsergebnisse zu Referenz- und Eigenwerbezwecken zu nennen und darzustellen, sofern der Kunde dem nicht in Textform widerspricht.
§ 8 Werbeplattformen und Verantwortlichkeit für Inhalte
(1) Der Auftragnehmer hat keinen Einfluss auf die Richtlinien, Algorithmen, Preise, Verfügbarkeit oder Entscheidungen der Werbeplattformen (insbesondere Meta) sowie auf Konto- oder Anzeigensperrungen durch diese Plattformen. Hierfür übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung.
(2) Der Kunde ist für die Rechtmäßigkeit seiner Produkte, Angebote und beworbenen Aussagen (z. B. Werbeversprechen, Heilaussagen, Preisangaben) selbst verantwortlich und stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer Rechtsverletzung durch die vom Kunden bereitgestellten Inhalte oder Produkte beruhen.
§ 9 Leistungsumfang und kein Erfolgsversprechen
(1) Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen mit der gebotenen Sorgfalt nach den anerkannten Regeln seines Fachs.
(2) Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg, insbesondere konkrete Umsätze, Reichweiten, Conversion-Raten, ein bestimmter Return on Ad Spend (ROAS) oder Rankings, wird ausdrücklich nicht geschuldet und nicht garantiert, da dieser von zahlreichen, außerhalb des Einflussbereichs des Auftragnehmers liegenden Faktoren abhängt (z. B. Markt, Wettbewerb, Produkt, Plattformverhalten).
§ 10 Haftung
(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Im Übrigen ist die Haftung, gleich aus welchem Rechtsgrund, ausgeschlossen.
(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit eine Haftung nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften (z. B. Produkthaftungsgesetz) besteht oder eine Garantie übernommen wurde.
§ 11 Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei, die ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden, vertraulich zu behandeln und nicht unbefugt an Dritte weiterzugeben. Dies gilt auch nach Beendigung des Vertrags fort.
§ 12 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Die Parteien beachten die jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Soweit der Auftragnehmer im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet (z. B. im Rahmen der Kampagnensteuerung), schließen die Parteien bei Bedarf einen gesonderten Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO. Im Übrigen gilt die Datenschutzerklärung.
§ 13 Höhere Gewalt
Ereignisse höherer Gewalt, die dem Auftragnehmer die Leistung wesentlich erschweren oder unmöglich machen, befreien ihn für die Dauer der Störung von seinen Leistungspflichten. Hierzu zählen insbesondere Ausfälle von Werbeplattformen oder Drittanbietern, behördliche Maßnahmen sowie sonstige nicht vom Auftragnehmer zu vertretende Umstände.
§ 14 Schlussbestimmungen
(1) Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Textformerfordernisses.
(2) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(3) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Geschäftssitz des Auftragnehmers in Flensburg.
(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.
Stand: Juni 2026